Opel-Veredler: Kühn (Halle/Saale)

Bekanntlich präsentierte Opel 1935 mit seinem „Olympia“ das erste deutsche Automobil mit selbsttragender Karosserie. Für eine Übergangszeit bauten die Rüsselsheimer aber auch noch Modelle mit Fahrgestell und separatem Aufbau. Gut für die damals prosperierenden Karosseriebauer, einer davon war die Hallenser Firma Otto Kühn.
Wie viele andere Mitbewerber war auch die Kühn ursprünglich ein Stellmacherbetrieb. In den Zwanziger und Dreißiger Jahren begann man dann mit dem Bau von Opel-Sonderkarossen. Auf Basis des „8/40 PS“ entstanden so etwa eine sogenannte „Luxus-Limousine“, ein „Droschken-Landaulet“ oder auch eine Kombiversion.
Mit etwas veränderter Frontpartie bot Kühn den Opel-Klassiker unter der Bezeichnung „Kühn K8“ gar kurzzeitig als eigenes Modell an.
Anfang der Dreißiger Jahre geriet Kühn in finanzielle Turbulenzen, konnte jedoch gerettet werden. Gut so, denn von Opels „1,3 Liter“ und „Super 6“ fertigten die Hallenser jeweils die Roadsterversion – beide übrigens ziemlich schön.
Nach dem Krieg wurde Kühn mit der Firma Kathe & Sohn zum VEB IFA-Karosseriewerke Halle fusioniert.
Link: Bild Opel Super 6 Roadster (Karosserie Kühn)

~ von opabo - 13. April 2019.

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