Opel-Historie: Der Kadett wird zum Astra (1991)

•19. Juli 2021 • Kommentar verfassen

In der langen Opel-Geschichte kam es mehrmals zur Absetzung alteingeführter Modellnamen, wovon auch Opel-Klassiker nicht verschont blieben. „Olympia“ , „Kapitän“ und sogar „Blitz“ – alles bereits vor dem Zweiten Weltkrieg eingeführte Fahrzeugmodelle – verschwanden entweder ersatzlos aus dem Programm oder bekamen einen Nachfolger mit anderer Modellbezeichnung. Auch der Nachkriegs-Klassiker „Rekord“ wurde nach immerhin fünf Baureihen Mitte der Achtziger Jahre abgesetzt.

Den „Kadett“ erwischte es ebenfalls. Auch er existierte in seiner ersten Version bereits vor dem Krieg, wurde danach in Deutschland aber zunächst nicht mehr gebaut (in der Sowjetunion als „Moskwitsch-400“ de facto bis in die Fünfziger Jahre). Ab 1962 war der „Kadett“ aber auch bei Opel wieder in Programm und lief im eigens dafür gebauten neuen Werk Bochum vom Band.

In Folge verkauften sich alle Baureihen sehr gut, einige erreichten gar hausinterne Produktions-Rekordzahlen. Trotzdem beschlossen die Rüsselsheimer, Opels Erfolgsmodell ab der 1991er „F“-Baureihe in „Astra“ umzutaufen. Ursache waren wohl Marketinggründe: internationale Vereinheitlichung, positive Assoziationen (Raumfahrt) sowie die damals im Modellprogramm generell forcierte Benennung mit auf -a endenden Kunstwörtern.

Tatsächlich hatte die Namensänderung keine schlechten Auswirkungen auf den Absatz, denn der F-„Astra“ verkaufte sich noch besser als jeder seiner Vorgänger und hält mit zirka 4.1 Millionen produzierten Einheiten gar bis heute den Produktionsrekord einer einzelnen Opel-Baureihe.

Demnächst kommt die schicke L-Version des „Astra“ auf den Markt – 85 Jahre nach dem Ur-„Kadett“. Das ist schon etwas Besonderes.

Opel-Klassiker: Rekord (C) Sprint

•17. Juli 2021 • Kommentar verfassen

Von allen jemals gebauten „Rekord“-Baureihen erreichte die „C“ die höchste Produktionszahl. Das war auch kein Wunder, denn abgesehen vom markentypisch gutem Preis-Leistungsverhältnis, Zuverlässigkeit sowie halbwegs umfangreicher Motorenauswahl sahen die „C“-Rekord auch einfach gut aus, vor allem die Coupés.

Eine fast ausschließlich als Coupéversion gebaute „C“-Variante war der „Sprint“ . Ab Ende 1967 kurzzeitig auch als Viertürer angeboten, gab es ihn ab Herbst 1968 bis zum Produktionsende 1971 dann nur noch als Zweitürer. Der „Sprint“ sollte vermutlich etwas Image des „Rallye-Kadett“ (B) abstauben, war aber tatsächlich mehr als nur irgendeine Sonderversion mit schwarzen Zierstreifen, Sportfelgen und Zusatzscheinwerfern.

Denn der „Sprint“ hatte mit seinem auf 106 PS aufgemotzten 1.9-Liter-Vierliteraggregat tatsächlich den stärksten aller „C“-Motoren unter der Haube und auch die besten Fahrleistungen zu bieten. Weber-Doppelvergaser nebst höherer Verdichtung trugen dazu bei, dass das Teil in elf Sekunden auf immerhin 175 Spitze sprintete – das war nur knapp weniger als ein BMW 2002 erreichte. Auch die fast parallel eingeführten Sechszylinder-„Rekord“ kamen da nicht mit.

Seltene Klassikerversion: Rekord (C) Sprint

Seltene Klassikerversion: Rekord (C) Sprint

Stichwort Sechszylinder: dass die Verkaufszahlen des „Sprint“ trotz aller Fahrleistungen trotzdem niedrig blieben, lag vermutlich am hausinternen Konkurrenten „Commodore“ . Dessen hubraumstärkere Sechszylinder boten vor allem Laufruhe, was den meisten Käufern vermutlich wichtiger war als ’sportliches‘ Vorankommen.

Gebrauchte „Sprint“ sind deshalb selten (wie übrigens auch die „C“-Sechszylinderversionen), eigentlich fast schon Exoten und deshalb umso interessanter. Für ein gut erhaltenes Exemplar sollte man ungefähr das Doppelte des damaligen DM-Preises in € erwarten.

Opel zu Kriegszeiten: Arop-Räder

•10. Juli 2021 • Kommentar verfassen

Als sich im Sommer 1914 die politischen Spannungen in Europa zuspitzten, wurde zunehmend klar, dass es bald zu einem größeren Krieg kommen würde. Entsprechende Kriegsziele wurden allseits formuliert, es wurde aufgerüstet – und, nicht nur seitens des Deutschen Reiches, auf einen kurzen, schnellen Offensivkrieg gesetzt. Ein fataler Irrtum, denn wie bekannt wandelte sich zumindest der deutsch-französische Konflikt bald in einen mehrjährigen, Mensch und Natur malträtierenden Grabenkrieg um.

Doch auch außerhalb von Europa tobte der Krieg. Die deutschen Kolonien in Afrika und Asien wurden direkt oder indirekt von den Alliierten angegriffen und früher oder später auch besiegt und übernommen. Das hatte zusammen mit der britischen Nordsee-Blockade unter anderem zur Folge, dass (kriegs)wichtige Rohstoffe und „Kolonialwaren“ kaum mehr nach Deutschland gelangten – unter anderem Kautschuk.

In Folge wurde Gummi rasch knapp, ergo auch Reifen. Doch das Militär benötigte viele Fahrzeuge, vor allem Lastwagen – unter anderem von Opel. Als eine der vielen improvisierten Notlösungen kamen deshalb während der Kriegsjahre die sogenannten „Arop-Räder“ zum Einsatz. Jene waren eine Erfindung des Berliners Arnold Seidel, wobei „Arop“ für „Auto Räder ohne Pneu“ stand. Genauer betrachtet handelte es sich um Stahl-Laufreifen, welche zwischen verkleinertem Speichenkranz und Felge zirka zwanzig gewickelte, senkrecht aufgestellte Stahlfedern aufwiesen.

Ob die entsprechend ‚bereiften‘ Fahrzeuge besonders komfortabel rollten oder nicht bleibt ungewiss, aber auch unwichtig – an der Front hatte man vermutlich andere Sorgen, Hauptsache eine Transportmöglichkeit war gegeben. Die „Arop“-Räder dürften sich bis Kriegsende nolens volens ganz ordentlich verkauft haben. Auch andere Hersteller lieferten entsprechend ausgestattete Fahrzeuge aus, viele wurden zudem nachträglich umgerüstet.

Ob irgendwo noch erhaltene „Arop-Räder“ existieren ist unklar. Deren Erfinder Seidel entwarf nach dem Krieg ein eigenes Fahrzeugmodell, gelangte aber nie über den Prototypenstatus hinaus.

Opel-Zukunft: Keine IAA-Teilnahme mehr?

•3. Juli 2021 • Kommentar verfassen

1897 fand in Berlin die erste Vorläuferveranstaltung der heutigen „Internationalen Automobil-Ausstellung“ (IAA) statt. Ganze acht Motorwagen wurden vor das noble Hotel Bristol gebracht und dort präsentiert. Opel war naturgemäß nicht dabei, weil das Unternehmen damals noch keine Motorwagen baute – sehr wohl aber Friedrich Lutzmann, dessen „Anhaltinische Motorwagenfabrik“ bekanntlich zwei Jahre darauf von Opel übernommen und nach Rüsselsheim transferiert wurde.

Damit war auch Opel fortan auf den entsprechenden Nachfolgemessen vertreten, teilweise mit sensationellen Fahrzeugen. „Laubfrosch“ , „Blitz“ , „Olympia“ etwa vor dem Krieg, in den Nachkriegsjahrzehnten dann auch immer wieder mit wegweisenden Konzeptfahrzeugen.

Die IAA selbst hat in den letzten Jahren an Attraktivität verloren und litt an Besucherschwund. Ab diesem Herbst findet deren Pkw-Ableger nicht mehr in Frankfurt am Main, sondern – etwas verteilt und unter Inzidenz-Vorbehalt – in München statt. Und Opel ist nicht mehr dabei.

Tatsächlich ist der gesamte „Stellantis“-Konzern nicht dabei, offenbar aus Budgetgründen. Ob die Entscheidung der Nichtteilnahme zukünftig ausnahmslos für alle europäischen Automobilmessen gilt oder man sich vielleicht nur auf eine pro Jahr und Marke beschränkt, bleibt unklar. In letzterem Fall könnte der prestigeträchtige „Genfer Auto-Salon“ profitieren.

Fazit: klar, irgendwie verständliche Entscheidung; auch andere Hersteller bleiben weg oder sind nur mit ausgewählten Marken vertreten. Den neuen „Astra“ etwa kann man auch anders präsentieren, das meiste läuft heutzutage sowieso online. Trotzdem schade. Jetzt ist Daimler/Mercedes das letzte Messefossil aus der Kaiserzeit 😉

Opel-Rennsport: Sieg bei der Safari-Rallye (1983)

•26. Juni 2021 • Kommentar verfassen

Die zumindest außerhalb des Kontinents bekannteste Rallye der Afrikanischen Rallye-Weltmeisterschaft dürfte die berüchtigte Safari-Rallye sein. Sie galt lange Zeit aufgrund Länge, schlechten Straßenverhältnissen sowie Luftfeuchtigkeit und Hitze als die vielleicht härteste Strecke im Rallyesport und war viele Jahre Bestandteil der Rallye-Weltmeisterschaft.

Diese sehr traditionsreiche Rallye hat ihre Wurzeln zu Anfang der Fünfziger Jahre, wo sie angeblich zur Feier der Krönung Königin Elizabeths II ins Leben gerufen wurde. Das Austragungsland Kenia war damals noch „Kronkolonie“; das Siegerfahrzeug der allerersten Safari-Rallye war übrigens, man mag es heutzutage kaum glauben, ein VW Käfer.

Opel gewann diese legendäre Rallye genau einmal, und zwar 1983. Auf dem Opel-Klassiker „Ascona 400“, einem damals fast schon veralteten Frontantriebler, holten sich Fahrer Ari Vatanen sowie Beifahrer Terry Harryman nach über fünftausend (!) Streckenkilometern den Sieg. Die Ausfallquote war hoch: weniger als dreißig Prozent der gestarteten Teams kam ins Ziel. Zweiter wurde übrigens auch ein Finne, nämlich der spätere WM-Gesamtsieger Hannu Mikkola.

Vatanen kam in dieser WM-Saison ansonsten nie aufs Podest und belegte insgesamt Rang sechs, Opel wurde in der Herstellerwertung immerhin Dritter.

Zulassungen 2021 (bis Mai)- Opel holt etwas auf

•19. Juni 2021 • Kommentar verfassen

Dass die Autozulassungen in Deutschland im Vergleich zum eher finsteren Vorjahreszeitraum nunmehr deutlich gestiegen sind, dürfte kaum verwundern. Die Impfungen gegen das dohfe Covid-19-Virus schreiten allmählich voran, man hat sich irgendwie auch auf die nervige Maskenpflicht eingestellt und die Konjunktur läuft in den meisten Branchen auch wieder so halbwegs. Doch wie geht es Opel im Vergleich?

Laut Kraftfahrtbundesamt (KBA) stiegen die Opel-Neuzulassungen von Januar bis Mai 2021 um 33,5%, das ist besser als bei den meisten anderen Marken. Bei den drei meistverkauften Modellen je Segment ist Opel aber nur bei den Kleinwagen vertreten, hier belegt Opels Klassiker „Corsa“ immerhin Platz eins. Auch bei den nach wie vor populären SUVs, welche mit 23,4% einen nicht unerheblichen Marktanteil aufweisen, ist Opel nicht in den Top 3 gelistet, obwohl es inzwischen mehrere solcher Modelle im Angebot gibt. Facelifts sowie der schnittige neue „Mokka“ werden hier hoffentlich Abhilfe schaffen.

Bei den Antriebsarten auffallend ist der hohe Anteil von sogenannten Hybridfahrzeugen (also mehr oder weniger verkappte Benziner). Verkappt oder nicht, auch hier muss Opel eindeutig nachlegen: aktuell gibt es gerade mal ein einziges Modell mit verfügbarem Hybridantrieb im Programm – den „Grandland“ .

Das ist schon arg wenig. Der kommende „Astra“ sowie der nächste „Insignia“ werden hier hoffentlich entsprechende Antriebsoptionen bekommen.

Link zum KBA

Opel-Historie: Adam-Sonderserie bei Tchibo

•12. Juni 2021 • Kommentar verfassen

Mit dem ab 2012 offerierten schmucken Kleinstwagen „Adam“ bewegte sich Opel recht erfolgreich in Richtung „Lifestyle“-Gefilde. Schnuckeliges Design, große Farbauswahl sowie vielfältige Individualisierungsmöglichkeiten standen hier zur Verfügung. Dazu kamen ein etwa im Vergleich mit dem „Mini“ niedriger Einstiegspreis sowie eine gute Verarbeitungsqualität – die letzten „TÜV“-Mängelreporte belegen es.

Eigentlich also alles richtig gemacht im Hause Opel. Nichtsdestotrotz erschien zwei Jahre später eine limitierte „Adam“-Sonderauflage in der diskutablen Außenfarbe „Chocolate [sic!] Brown“ nebst weißem Dach, welche exklusiv über „Tchibo“ erhältlich war. Angeblich sollten so neue Kundenkreise angesprochen sowie neue Vertriebswege eruiert werden. Allerdings mussten entsprechende Interessenten zur näheren Beratung letztendlich doch in ein kooperierendes Autohaus.

Motorisiert war das Teil mit dem Basis-Benziner, kleinere Extras waren auch an Bord – na ja. Insgesamt standen 750 Exemplare für die Aktion zur Verfügung, eine Kaffeemaschine bekamen die Käufer auch dazu. Zum Glück hieß das Ganze nicht noch ‚Adam-to-go‘ 😉

Fazit: Eine IM „Adam“ eingebaute Kaffee- oder Espressomaschine, das wäre mal ein Marketing-Gag gewesen…

Opel-Persönlichkeiten: Norbert Blüm

•5. Juni 2021 • Kommentar verfassen

Betrachtet man die Berufsgruppen im Deutschen Bundestag, so wird schnell eines klar: eine Ausbildung in einem klassischen Handwerker- oder Arbeiterberuf haben die wenigsten. Die sogenannten Volksvertreter haben statt dessen sehr häufig einen juristischen, wirtschafts- oder sozialwissenschaftlichen Hintergrund. Sollte es da etwa an Bodenständigkeit fehlen?

Eine rühmliche Ausnahme machte hier ehedem ein ehemaliger Opelaner: Norbert Blüm. Denn der gebürtige Rüsselsheimer absolvierte im Opel-Stammwerk eine dreijährige Ausbildung zum Werkzeugmacher und war danach noch einige Jahre in diesem Beruf tätig. Ab 1957 machte Blüm dann über den zweiten Bildungsweg das Abitur, studierte und promovierte in Bonn.

Blüm war zudem seit 1950 sowohl Gewerkschafts- als auch CDU-Mitglied. Von 1972 war er mit einer kurzen Unterbrechung bis 2002 Mitglied des Deutschen Bundestages, ab 1982 Minister für Arbeit und Sozialordnung im ersten Kabinett Kohl. Blüm behielt diese Funktion bis zum Ende der Kohl-Kanzlerschaft 1998 bei.

Auch nach seinem Ausscheiden aus dem Bundestag engagierte sich Blüm immer wieder authentisch für soziale Themen. Im Zusammenhang mit der Opel-Krise 2010 äußerte sich Opels angeblich ‚bekanntester Lehrling‘ wiederholt kritisch gegenüber dem damaligen Eigentümer General Motors.

Der Rüsselsheimer Ehrenbürger starb im April 2020. R.I.P.

Opel-Klassiker: Olympia (1950)

•29. Mai 2021 • Kommentar verfassen

Als Opel Ende 1947 wieder mit einer bescheidenen Pkw-Produktion beginnen konnte, war das schon eine kleine Sensation. Los ging es mit dem Opel-Klassiker „Olympia“ , welcher abgesehen von der Vorderachse sowie durch Aluminium ersetzte Chromteile keine Veränderungen zum Vorkriegsmodell aufwies.

1950 – der westdeutschen Wirtschaft ging es bereits spürbar besser – präsentierten die Rüsselsheimer dann ihren neuen Oly. Kennzeichnend war die stark an US-amerikanische Autos erinnernde neue Karosserie mit auffallend vielen Chromteilen. Erhältlich waren die 1950er-Olys zudem nicht nur als Zweitürer-Limousine, sondern auch als Lieferwagen sowie als Cabrio-Limousine. Kein Zweifel: man wurde schon wieder wer.

Unter der Haube blieb alles beim Alten, die Fahrleistungen waren mit dem Vorgänger identisch. Einziger nennenswerter technischer Unterschied war der Wechsel von der Viergang-Mittelschaltung zur mondäneren Dreigang-Lenkradschaltung.

In dem mit etwas mehr als einem Jahr recht kurzen Produktionszeitraum liefen ordentliche 46.636 Olys vom Band, das war etwas mehr als die Hälfte der gesamten Vorkriegs-„Olympia“ – nicht schlecht.

Damalige Preise lagen zwischen 6700-7000 DM, heutige im Zustand ‚gut‘ erhaltene Limousinen / Lieferwagen dürften mehr als das Doppelte in € kosten, die Cabrio-Limousine das Dreifache.

Sonstiges: Opelwald Kaiserslautern

•22. Mai 2021 • Kommentar verfassen

Ökonomie versus Ökologie – das ist kein neues Konfliktthema, aber eines mit steigender Bedeutung angesichts Klimawandel & Co. So auch im nicht unbedingt strukturstarken Kaiserslautern, wo an das Opel-Werksgebiet angrenzende Waldflächen existieren. Dieser sogenannte Opelwald weist laut Naturschutzbund Kaiserslautern und Umgebung (NABU) unter anderem einen „außer­gewöhn­lichen Eichen- und Buchen­wald“ auf.

Doch selbiges Areal war auch seit längerem als Erweiterungsfläche für das Opel-Werk vorgesehen und soll nun als allgemeines Industriegebiet ausgewiesen werden. Unter anderem wird der Onlinehändler Amazon dort ein neues Logistik-Zentrum errichten lassen.

Immerhin konnte dank NABU-Einsatz knapp die Hälfte der ungefähr fünfzig Hektar großen Fläche vor dem Kahlschlag gerettet werden, wobei dieses Areal dann wohl offiziell als „Ausgleichsfläche“ herhalten soll.

Fazit: umweltpolitische Augenwischerei – die andere Hälfte des betroffenen Waldgebietes fällt trotzdem für immer weg. Mögliche Auswirkungen auf den Grundwasserspiegel sind anscheinend auch nicht abschließend klar.

Link: Artikel des NABU Kaiserslautern über den Opelwald

~ von opabo – 22. Mai 2021.

Veröffentlicht in Opel-Werke, Sonstiges um und über Opel
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