Opel-Historie: Strandrennensiege auf Fanø

Kaum war der Erste Weltkrieg vorüber, lebten die europaweit populären Autorennen auch schon wieder auf. Eine sehr angesehene Veranstaltung war das sogenannte „Kilometer-Rennen“ auf der dänischen Insel Fanø (bei Esbjerg). Das Besondere dieses Rennens war der Untergrund, man fuhr nämlich auf Sand – Fanøs gesamte Westküste besteht aus einem breiten Strand.
Wo es damals Automobilwettfahrten gab, durfte Opel nicht fehlen. Erfolgreiche Rennteilnahmen waren in den ersten Jahrzehnten der Opel-Historie kaum verzichtbare Imagebringer für die Marke.
Die ersten Nachkriegsrennen auf Fanø fanden 1920 statt, Opel siegte in zwei Klassen. Im Folgejahr trat Opels Erfolgsfahrer Carl Jörns bei sogenannten „Vorgabe-Rennen“ an und gewann. Sein Siegerfahrzeug war eine wahre Opel-Legende, nämlich das sogenannte „Grüne Monster“ , ein 12,3-Liter-Trumm mit 260 PS.
1922 gewann Jörns ebenfalls, im Jahr darauf erreichte er leider nur den vierten Platz. Aber bei seiner letzten Fanø-Teilnahme 1924 wurde Jörns wieder Klassenerster, außerdem stellte er eine Art Europarekord auf: 226km/h Höchstgeschwindigkeit hatte bis dato noch keiner erreicht, die beinahe endlosen Strandgeraden der Insel machten es möglich.
Das restaurierte Siegerauto steht heute im Rüsselsheimer Opel-Museum und wird ab und an noch für Tradionsfahrten auf die Straße gelassen. Auf Fanø gibt es allerdings schon sehr lange keine Rennen mehr, die Hauptattraktion ist dort inzwischen das jährliche Drachenfest – natürlich am Strand.
Kurzvideo: Opel-Historie: Rückkehr des Grünen Monsters nach Fanø

~ von opabo - 3. Mai 2014.

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