Opel-Derivate: Buick Regal

Die US-amerikanische Automarke Buick gibt es bereits seit 1903, also schon ziemlich lange. Seit Ende der Neunziger Jahre existiert die Marke sogar gewissermaßen doppelt, nachdem Opels damaliger Mutterkonzern General Motors zusammen mit dem chinesischen Automobilhersteller SAIC Motor ein Gemeinschaftsunternehmen gründete, welches seine Fahrzeuge im Reich der Mitte fortan unter dem Namen Buick anbot.

Ein Jahr nach Erscheinen des neuen Opel-Flaggschiffs „Insignia“ brachte China-Buick den so gut wie baugleichen „Regal“ auf den Markt. Das Modell war neu, der Name allerdings schon seit den frühen Siebziger Jahren für einen US-Buick in Gebrauch.

Der „Regal“ wurde sowohl in Rüsselsheim (parallel zum deutschen Schwestermodell) wie auch in China gebaut. Irgendwie kompliziert… Auch nach dem Erscheinen der B-Version des „Insignia“ wurde dieser als „Regal“ weiter in Nordamerika (bis 2020) sowie bis heute in China angeboten.

Produziert wird er derzeit sowohl in Shanghai als auch (immer noch) in Rüsselsheim; die hiesige Produktion dürfte in 1-2 Jahren zeitgleich mit dem Anlaufen eines neuen „Insignia“-Modells auf PSA-Plattform enden. Wir sagen schon mal bye-bye.

Notiz am Rande: Von den gesamten Buick-Absätzen entfallen inzwischen ungefähr 80% auf den chinesischen Markt, der dortige Marktanteil ging in den letzten Jahren aber etwas zurück. Die Modellpalette von China-Buick ist zudem erheblich umfangreicher als die von US-Buick. Im Stammland hält sich die Traditionsmarke nur noch wenig über einem Prozent Marktanteil.

~ von opabo - 14. Mai 2022.

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