Opel-Derivate: Daewoo Espero

So ungefähr in den Neunziger Jahren drängten die ersten koreanischen Automobilhersteller auf den hiesigen Markt. Sie hatten es sicher nicht leicht, denn das Image der Koreaner als Autobauer war damals eher schlecht, es gab Vorbehalte bezüglich der Qualität.

Vielleicht nicht ganz zu Unrecht. 1995 versuchte sich die mittlerweile nicht mehr existente Firma Daewoo mit dem „Espero“ eher schlecht als recht auf dem europäischen Markt. Dabei war das Design des Fahrzeugs immerhin vom namhaften italienischen Designbüro Bertone gestaltet worden.

Die technische Grundlage des Modells war allerdings Opels Klassiker „Ascona“ (C), d.h. sie war ungefähr zehn Jahre alt… Selbiger „Ascona“ war Mitte der Neunziger denn auch schon einige Jahre nicht mehr im Programm, vom Nachfolger „Vectra“ stand die zweite Generation gerade in den Startlöchern.

Zielgruppe des „Espero“ waren naturgemäß ‚preissensitive‘ Käuferschichten. Besonders gut dürfte sich das Modell trotzdem nicht verkauft haben. Angeblich gab es des öfteren Elektrik-Probleme und später auch Schwierigkeiten bei der Ersatzteilbeschaffung.

Das Unternehmen Daewoo wurde nach finanziellen Schwierigkeiten Anfang des neuen Jahrtausends aufgelöst.

~ von opabo - 28. August 2021.

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