Opel-Klassiker: Olympia (1950)

Als Opel Ende 1947 wieder mit einer bescheidenen Pkw-Produktion beginnen konnte, war das schon eine kleine Sensation. Los ging es mit dem Opel-Klassiker „Olympia“ , welcher abgesehen von der Vorderachse sowie durch Aluminium ersetzte Chromteile keine Veränderungen zum Vorkriegsmodell aufwies.

1950 – der westdeutschen Wirtschaft ging es bereits spürbar besser – präsentierten die Rüsselsheimer dann ihren neuen Oly. Kennzeichnend war die stark an US-amerikanische Autos erinnernde neue Karosserie mit auffallend vielen Chromteilen. Erhältlich waren die 1950er-Olys zudem nicht nur als Zweitürer-Limousine, sondern auch als Lieferwagen sowie als Cabrio-Limousine. Kein Zweifel: man wurde schon wieder wer.

Unter der Haube blieb alles beim Alten, die Fahrleistungen waren mit dem Vorgänger identisch. Einziger nennenswerter technischer Unterschied war der Wechsel von der Viergang-Mittelschaltung zur mondäneren Dreigang-Lenkradschaltung.

In dem mit etwas mehr als einem Jahr recht kurzen Produktionszeitraum liefen ordentliche 46.636 Olys vom Band, das war etwas mehr als die Hälfte der gesamten Vorkriegs-„Olympia“ – nicht schlecht.

Damalige Preise lagen zwischen 6700-7000 DM, heutige im Zustand ‚gut‘ erhaltene Limousinen / Lieferwagen dürften mehr als das Doppelte in € kosten, die Cabrio-Limousine das Dreifache.

~ von opabo - 29. Mai 2021.

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