Opel-Veredler: Döbelner Karosseriewerke

Als Opel zu Beginn der Dreißiger Jahre mit seinem künftigen Lkw-Klassiker „Blitz“ einen vollen Erfolg landete, hatte das auch Auswirkungen auf den Omnibusbau. Denn dessen gut sechzig PS starker Motor hatte natürlich genug Power, um auch für Busse als Antriebsaggregat zu wirken.

Fahrgestell und Motor dieser Busse stammten dabei von Opel, die jeweiligen Aufbauten von verschiedenen Herstellern. Einer davon waren die in Mittelsachsen gelegenen Döbelner Karosseriewerke (DK), welche erst 1929 gegründet worden waren. Offenbar war die Omnibusnachfrage gut, laut Homepage der heutigen Nachfolgefirma nahm die DK-Mitarbeiterzahl bis zum Kriegsbeginn stetig zu.

Im Krieg selbst wurden vorrangig Sanitätsfahrzeuge hergestellt, nach Kriegsende dann unter anderem wieder Karosserieaufbauten. In den Siebziger Jahren wurde der Betrieb in das DDR-Kombinat VEB Kraftfahrzeuginstandhaltung Döbeln (VEB KIH) überführt.

Seit der deutschen Wiedervereinigung hat sich das inzwischen als RKB firmierende Unternehmen wieder auf seine ‚klassische‘ Thematik (Sonder-)Fahrzeugaufbauten fokussiert.

Ob noch erhaltene Exemplare der DK-Opel existieren ist fraglich, denn leider wurden im Zweiten Weltkrieg zivile Omnibusse aller Art sehr gerne von der Wehrmacht requiriert und früher oder später durch Kriegseinwirkungen zerstört.

Homepage der Firma RKB: https://www.rkb.de/

~ von opabo - 24. April 2021.

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