Opel-Klassiker: Astra (H) Caravan

In den Neunziger Jahren begann Opels Image zeitweise zu bröckeln – und dies im wahrsten Sinne des Wortes, denn viele Fahrzeuge hatten ein Rost-Problem. Hauptursache dürften die einige Jahre zuvor eingeführten knallharten Kostenreduktionsmaßnahmen des zeitweiligen Opel-Einkaufschefs José Ignacio López de Arriortúa gewesen sein.

Erst zu Beginn des neuen Jahrtausends bekamen die Rüsselsheimer das Rost-Problem wieder in den Griff. Bester Beweis dafür ist die „H“-Generation des Opel-Klassikers „Astra“, welche ab 2004 vom Band lief. Nicht zuletzt deren Caravan-Version ist noch halbwegs häufig anzutreffen.

Der erschwingliche „H“-Caravan war vermutlich deshalb so beliebt, weil er über 1550 Liter Stauraum fasste, unprätentiös aussah sowie ein reichhaltiges Motorensortiment zur Auswahl bot – der stärkste Benziner kam immerhin mit 200 PS angerollt. Der solide Eindruck trog nicht, Verarbeitung und Rostschutz waren tatsächlich deutlich besser als bei den beiden Vorgängermodellen.

Lässt nix anbrennen: Opel-Klassiker Astra H Caravan als Einsatzfahrzeug der Haarlemer Feuerwehr

Lässt nix anbrennen: Opel-Klassiker Astra H Caravan als Einsatzfahrzeug der Haarlemer Feuerwehr

Das aktuelle Gebrauchtwagenangebot der „H“-Caravans ist noch recht gut, die aufgerufenen Preise sind günstig – es ist und wird eben kein klassisches „Youngtimer“-Modell. Allerdings weisen viele der angebotenen Fahrzeuge schon ziemlich hohe Laufleistungen auf. Aber das ist eben auch ein Beleg für ordentliche Verarbeitungsqualität.

~ von opabo - 10. April 2021.

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