Opel-Derivate: Rekord (C) „Olimpico“

Mit der 1968er Sommerolympiade in Mexiko-Stadt kamen einige Neuerungen und Rekorde. Erstmals liefen etwa die damaligen beiden deutschen Teilstaaten mit eigenen Mannschaften auf, erstmals fanden die Sommerspiele in einem Entwicklungsland statt, erstmals in einem spanischsprachigen Land, erstmals in Lateinamerika, erstmals nahmen mehr als einhundert Nationen teil.

Die damals erfolgreichsten Medaillengewinner und -innen dürften heute allerdings kaum noch bekannt sein, hingegen sehr wohl der Weitspringer Bob Beamon, dessen damaliger nach wie vor erstaunlicher Satz von 8,90m immer noch (!) Olympiarekord bedeutet. Nachhaltig in Erinnerung blieben zudem die „Black Power“-Gesten der beiden Sprinter Tommie Smith und John Carlos – völlig zu Recht und weiterhin hochaktuell, man denke nur an die diesjährig entstandene „Black Lives Matter“-Bewegung.

Finalmente, aunque no menos importante: anlässlich der Spiele vermarktete Opels damaliger Mutterkonzern GM den Opel-Klassiker „Rekord C“ in Mexiko als „Opel Rekord Olimpico“ . Es gab ihn als Zwei- und Viertürer, unter der Haube werkelte allerdings ein 2.5-Liter Chevy-Aggregat. Der „Olimpico“ wurde nur zwei Jahre gebaut, Produktionszahlen sind unbekannt. Nachfolger wurde der „Opel Fiera“ .

~ von opabo - 19. Dezember 2020.

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