Opel-Konzeptfahrzeuge: Chronos (1991)

Opels bis zum heutigen Tag (und vielleicht auch für alle Zeiten) schnellste Serienlimousine ist der 1991 vorgestellte „Lotus Omega“ . Dessen brachiale 377 PS sowie 280 Spitze sind auch heutzutage noch obere Liga, waren damals allerdings vermutlich ein mittelschwerer Schock für sämtliche anderen Sportwagen- und Supersportwagen-Hersteller.

Für das legendäre italienische Designstudio und Karosseriebauunternehmen Pinifarina stellte der „Lotus Omega“ offenbar eher einen Anreiz dar. Denn im selben Jahr präsentierten die Turiner mit ihrem „Chronos“ auf der Detroiter Motor Show eine futuristische, knallgelbe, dreißig Zentimeter kürzere Zweisitzer-Cabrioletvariante auf Basis des Opel. Die Idee hinter dem Konzept war wohl, der Leistung des Omega-Motors ein adäquates Äußeres entgegenzustellen. Ob’s gelang mag dahingestellt bleiben, auffallend war der der (nicht fahrfertige) „Chronos“ aber durchaus.

Desgleichen der im selben Jahr auf der Tokyo Motor Show präsentierte „Chronos II“, welcher vor allem im Bereich der Frontleuchten noch einige Änderungen mitbekommen hatte. In Serie ging das Teil aber trotzdem nie, die Prototypen verschwanden alsbald von der Bildfläche und verstauben heute mutmaßlich in irgendwelchen Auto-Katakomben. Addio!

Link: Bildergalerie der Chronos-Prototypen auf allcarindex.com

~ von opabo - 5. Dezember 2020.

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