Opel-Zukunft: PSA-Fertigung in Rüsselsheim

Gefühlt müsste ja Opels Stammwerk in Rüsselsheim der größte Produktionsstandort des Unternehmens sein – weil der mit Abstand älteste. Ist aber nicht so, die meisten Opel werden schon lange im spanischen Zaragoza (Saragossa) produziert; selbiger Standort war übrigens auch der erste im Unternehmensverbund, welcher eine dritte Schicht bekam.

Davon kann man in Rüsselsheim nur träumen. Die Mitarbeiterzahl am Standort schrumpft kontinuierlich und produziert wird aktuell nur das Spitzenmodell „Insignia“ , dessen Absatzzahlen trotz guter Ergebnisse in Vergleichstests letztlich ziemlich nach unten wanderten.

Immerhin soll ab kommendem Herbst die nächste Version des ewigen Opel-Klassikers „Astra“ wieder in Rüsselsheim hergestellt werden – bien ça. Außerdem verkündete das Unternehmen vor einigen Monaten, dass annähernd zeitgleich auch ein neues Modell der PSA-Marke „DS“ dortselbst gefertigt werden wird, nähere Details sind bislang nicht bekannt. Kann sich auch alles wieder ändern, sofern die angestrebte PSA-FCA-Fusion tatsächlich umgesetzt wird.

Zu Einordnung: „DS“ ist inzwischen als eigenständige Premiummarke im PSA-Konzern angesiedelt. Aktuell gibt es zwei Modelle, der Marktanteil in Deutschland liegt so zirka bei 0,1%-… Die Produktion des kommenden „DS“ dürfte den Rüsselsheimer Standort insofern wohl nicht wirklich pushen. Aber merci, war nett gemeint.

~ von opabo - 31. Oktober 2020.

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