Opel-Derivate: Buick Opel

Bekanntlich gelangten mehrere Opel-Nachkriegsmodelle als Exportfahrzeuge auch in die USA, allen voran Opels Designklassiker „GT“. Indirekt gelangte noch ein weiterer Opel-Klassiker gen Nordamerika, nämlich der „Kadett“ (C).

Jener teilte nämlich mit mehreren anderen GM-Modellen dieselbe Automobilplattform („T-Body“), welche für sogenannte „Subcompact Cars“ vorgesehen war. Das neben dem „Kadett“ bekannteste auf Grundlage dieser Plattform gebaute Modell war sicher der „Gemini“ des japanischen Herstellers Isuzu, bei welchem Opels damaliger Mutterkonzern General Motors Anteilseigner war.

In den drei Jahren seines Auftretens wurden immerhin zirka sechzigtausend „Buick Opel“ abgesetzt, das ist gar nicht mal so schlecht. Ab den Achtziger Jahren verkaufte Isuzu den „Gemini“ in Nordamerika nicht mehr als „Buick Opel“, sondern – mit deutlich kantigerem Design und nun auch mit optionalem Dieselmotor– als Isuzu „I-Mark“.

Der „Gemini“ wiederum wurde ab Mitte der Siebziger Jahre als „Buick Opel“ nach Nordamerika exportiert, wobei dessen Karosserie der des „Kadett“ sehr stark ähnelte und in den Abmessungen fast identisch war. Kühlergrill und Heckpartie wichen leicht ab und trugen ami-typisch fette Stoßstangen, zudem gestaltete Isuzu den Innenraum anders. Wichtigster Unterschied zum „Kadett“ war der Isuzu-eigene 1.8-Liter-Motor als 81 PS-Standardaggregat (zum Vergleich: „Kadett“-Motoren begannen schon bei 40!).

Link: Bilder eines Buick Opel auf Flickr

~ von opabo - 22. August 2020.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

 
%d Bloggern gefällt das: