Opel-Persönlichkeiten: Jochi Kleint

Die Siebziger Jahre waren ein gutes Jahrzehnt für den Opel-Rallyesport. Die Traditionsmarke etablierte sich unter den Teilnehmern, was schließlich in zwei Erfolgen bei der Europameisterschaft (ERC) gipfelte: 1974 durch die Rallye-Legende Walter Röhrl sowie 1979 durch Jochi Kleint.
Kleint wurde 1948 in Hamburg geboren und fuhr mit achtzehn Jahren seine erste Rallye. Er wechselte bald darauf zu Ford und später zu Volkswagen, wo er bis 1978 blieb und es zumindest in den letzten beiden Jahren des öfteren in die ERC-Top Ten schaffte.
1979 wechselte er zu Opel, was sich auszahlen sollte. Denn als Fahrer des „Opel Euro Händler Teams“ hatte er nun in den meisten Rennen einen von Günther Irmscher aufgemotzten „Ascona“ zur Verfügung (andere Opel-Fahrer etwa mussten noch mit schwächeren „Kadett GT/E“ vorliebnehmen).
Mitsamt Beifahrer Gunter Wanger gewann Kleint zwar nur zwei Saisonrennen, errang aber dank einiger vorderer Platzierungen letztlich den Gesamtsieg mit deutlichen 375 Punkten.
In den Folgejahren trat Kleint mit dem neuen „Ascona 400“ für verschiedene Teams an und gewann auch noch einige Rennen, konnte seinen Erfolg aber nie mehr wiederholen. Immerhin wurde er 1981 bei der legendären WRC-Rallye Monte Carlo respektabler Dritter.
Zwischen 1984-1991 war Kleint mit unterschiedlichen Beifahrern für andere Hersteller unterwegs, unter anderem VW und Lancia. Seither trat er einige wenige Male bei Show-Rennen an.

~ von opabo - 4. Juli 2020.

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