Opel-Design: „Kompass“ und „Vizor“

Vor etwa einem Jahr präsentierte Opel mal wieder ein tolles Konzeptfahrzeug, den rein elektrisch angetriebenen „GT X Experimental“ . Die sehr attraktive (und fahrfähige) Klein-SUV-Studie wird vermutlich kaum 1:1 in Serie gehen – da sind genügend Zulassungsvorschriften im Weg. Aber im Hinblick auf das Gesicht künftiger Opel-Modelle könnten mittelfristig schon einige Elemente wieder auftauchen.
Die neue Designphilosophie der Rüsselsheimer besteht aus „Opel-Kompass“ plus „Opel-Visor“ . Ersterer soll eine Reminiszenz an den Opel-Klassiker „Manta A“ darstellen und sich einerseits in einem vertikalen Knick genau in der Mitte des Frontpartie, auf welchem das Opel-Logo sitzt, äußern. Die horizontalen Elemente des „Kompass“ werden durch sehr markante flügel-ähnliche LED-Scheinwerfer gebildet. Kann man so halbwegs nachvollziehen.
Was aber ist ein „Vizor“ ? Damit ist das gemeint, was anstelle des Kühlergrills die Front bildet – denn wo kein Motor vorhanden ist, wird auch keine Kühlung notwendig. „Vizor“ ist also die gesamte, Scheinwerfer sowie Logo umrahmende Frontfläche, welche wie ein flaches, in die Breite gezogenes Sturzhelmvisier wirkt. Das Konzept der Studie sieht im Übrigen vor, dass sich hinter diesem „Modul“ Kameras, Assistenzsysteme usw. verbergen sollten.
Mal sehen, wie viel von diesem gestalterisch ambitionierten Anspruch dann tatsächlich in den Modellen auftaucht. Verbrennungsmotoren brauchen nämlich nach wie vor Kühlung…
Videolink: Erläuterung des neuen Opel-Designkonzepts (in Englisch) seitens Mark Adams (Vice President Design)

~ von opabo - 16. November 2019.

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