Opel-Konzeptfahrzeuge: Impuls 1

Kurz bevor Opel seine bis dato erfolgreichste „Kadett“-Baureihe in den Ruhestand schickte und vom fortan „Astra“ getauften Nachfolger ablösen ließ, befuhr der „E-Kadett“ nochmal Öko-Gefilde. Denn das 1991 auf dessen Basis vorgestellte Konzeptfahrzeug „Impuls“ bekam eine 310kg schwere Nickel-Cadmium-Batteriereihe verpasst, welche das ansonsten recht seriennahe und abgesehen vom Schriftzug äußerlich nicht unterscheidbare Fahrzeug bis auf hundert Kilometer Spitze brachte. Nach einem Weilchen jedenfalls.
Die Reichweite des „Impuls“ betrug ungefähr 80km, was für damalige Verhältnisse schon ziemlich gut, gleichwohl aber nicht praxistauglich war. Was im Vergleich zu aktuellen E-Autos auffällt: für das Aufladen wurden nicht irgendwelche Ladestationen nebst entsprechend teuren Anschlüssen benötigt, sondern eine normale Haushaltssteckdose reichte völlig. Die Ladezeit betrug zwischen 5-8 Stunden.
Zum Vergleich: ein aktueller „Smart EQ“ – übrigens nur ein Zweisitzer ohne viel Stauraum – schafft es im Alltagsbetrieb auch nicht viel weiter und benötigt via Steckdose ähnliche Ladezeiten. Opel war damals also schon ganz schön weit.
Der „Impuls 1“ blieb ein Unikat, ob und wo es überlebt hat ist unklar.

~ von opabo - 19. Oktober 2019.

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