Opel-Veredler: Kruck (Frankfurt a.M./Wiesbaden)

Unter den vielen Opel-Veredlern der Zwischenkriegszeit darf eine regional benachbarte Firma nicht fehlen, nämlich Kruck. Beginnend als klassischer Karosseriebauer war Kruck zunächst „Hoflieferant“ – wahrscheinlich für die Hessischen Großherzöge -, was auf eine Firmengründung vor dem Ersten Weltkrieg schließen lässt.
In den Zwanziger Jahren spezialisierte sich das in Frankfurt a.M. & Wiesbaden ansässige Unternehmen dann hauptsächlich auf Auf- und Umbauten von Opel- bzw. Adler-Fahrgestellen. Kruck war auch Lizenznehmer der sogenannten Weymann-Karosserie, eines damals recht populären – weil günstigen – Holz-Kunstleder-Aufbaus.
Als Opel-Derivat hervorzuheben ist vor allem der schnittige „4/14 PS“ Sport-Zweisitzer (Bilder siehe hier).
Ein ganz besonderes Opel-Unikat fertigte Kruck auf Basis des leider seitens GM-Anweisung wieder vernichteten Opel-Klassikers „Regent“ : das „24/110 PS Sport-Coupé“ , welches in Baden-Baden sogar einen Schönheitspreis gewann. Bilder siehe hier.
Ungefähr 1927 erlosch Kruck, Ursache unklar – vermutlich schlechte Auftragslage. Erhaltene Fahrzeuge sind nicht bekannt.

~ von opabo - 20. Juli 2019.

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