Opel-Persönlichkeiten: Heinrich Bärsch

Typisch für Opel – wenigstens früher – war der teilweise jahrzehntelange Verbleib der Mitarbeiter im Unternehmen. Und zwar unabhängig davon, ob diese in Produktion oder Verwaltung tätig waren. Ein solch typisches Beispiel war auch der gebürtige Rüsselsheimer Heinrich Bärsch.
Bärsch machte zunächst eine Lehre als Bauhandwerker, die er mit Gesellen- und Meisterprüfung abschloss. Danach studierte er mit Abschluss der entsprechenden „Reifeprüfung“ in Darmstadt Architektur sowie Bauingenieurwesen.
1920 begann Bärsch bei Opel als Bausachbearbeiter. 1929 wurde er Assistent des Leiters der Abteilung Fabrikinstandhaltung, 1935 übernahm er dann selbst deren Leitung. In dieser Zeit war er unter anderem an den Planungen einer Hafenanlage samt Kraftwerk, etlichen Werkswohnungen und nicht zuletzt des neuen Lkw-Werks in Brandenburg/Havel maßgeblich beteiligt.
Auch nach dem Krieg formte er das architektonische Gesicht Opels als Leiter der Abteilung Bauwesen und Energieversorgung bzw. der Hauptabteilung Werksanlagen. Besonders markant wurde das Mitte der Fünfziger Jahre am Opel-Stammsitz entstandene, mit rotem Backstein verkleidete riesige Industriewerk K 40, welches er in einem Aufsatz als „modernstes Automobilwerk Europas“ bezeichnete – vermutlich zu Recht.
Heinrich Bärsch starb 1971 in Rüsselsheim.

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~ von opabo - 1. Juni 2019.

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