Sonstiges: Brennstoffzellenforschung in Mainz-Kastel

Mit der Elektromobilität geht es trotz massiver politischer und publizistischer Unterstützung in der Realität doch eher schleppend voran. Das Hauptproblem ist und bleibt im Verbrennungsmotor-Vergleich nach wie vor die die geringe Reichweite. Zudem sind Elektroautos deutlich teurer als ihre Kraftstoff-Mitbewerber und es fehlt an flächendeckend vorhandenen Ladestationen.
Richtig finster sieht es aber im Bereich Brennstoffzellenantrieb aus. Seit mehreren Jahrzehnten forschen diverse Automobilhersteller in diesem Bereich, es gab unzählige entsprechende Testfahrzeuge. Jedoch: der Durchbruch blieb bislang aus.
So auch bei Opel. Ende der Neunziger Jahre gründeten Opel und die damalige Konzernmutter General Motors das „Global Alternative Propulsion Center“ (GAPC) in Mainz-Kastel (Wiesbaden).
Es wurde geforscht und getestet, weit über hundert entsprechend ausgerüstete Experimentalfahrzeuge namens „HydroGen“ befuhren weltweit die Straßen, mehrere Millionen Testbetriebs-Kilometer wurden absolviert. Jedoch: aus der für irgendwann in den 2010er Jahren avisierten Großserienproduktion wurde nichts.
Im Rahmen der Neustrukturierung des Konzerns schloss GM 2012 den Standort Kastel, die meisten Mitarbeiter wechselten zum Rüsselsheimer Opel-Stammsitz.
Nach der Übernahme durch die Groupe PSA erhielt Opel den Zuschlag für mehrere konzerninterne Kompetenzzentren, darunter auch das für „Wasserstoff & Brennstoffzelle“. Die Hoffnung stirbt zuletzt!

Advertisements

~ von opabo - 24. November 2018.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

 
%d Bloggern gefällt das: