Opel-Klassiker: Tigra

Ein Jahr nach dem Erscheinen des „Corsa B“ brachte Opel ein darauf basierendes kleines Sportcoupé auf den Markt, den „Tigra“. Zielgruppe des ab knapp 26.000 DM erhältlichen Rüsselsheimer Raubtierchen waren klar junge Leute, am besten nicht allzu groß gewachsen.
Denn ein Manko des „Tigra“ waren klar die Platzverhältnisse. Sofern man die winzigen „Sportsitze“ im Fond umklappte, ergab sich immerhin ein Stauraum von gut vierhundert Litern – ausreichend für ein Zwei-Personen-Kurzreise-Gepäck. Die maximale Zuladung von unter dreihundert Kilo wies hier im Übrigen schon klar auf, dass es sich de facto um einen Zweisitzer handelte.
Wenn ein Fahrzeug halbwegs günstig im Preis ist, muss irgendwo gespart worden sein. Ergo war die „Tigra“-Ausstattung nicht allzu üppig, es gab ihn zudem nur in zwei Motorvarianten zu kaufen, beides Benziner.
Opel vermarktete den „Tigra“ als Teil einer langen Coupé-Tradition und kleinere „Calibra“ -Ausgabe. Etwas übertrieben vielleicht, eher war es ein später Nachfahr der ersten „Kadett“ -Coupés – allerdings boten auch die schon mehr Platz.
Immerhin ungewöhnlich, ja fast schon ein Hingucker war das „Tigra“-Design im Heckbereich, wo eine vergleichsweise große und bis zur auffallend breiten B-Säule gezogene Panorama-Heckklappe ihren Dienst tat. Der cW-Wert des Modells war mit 0,31 für einen Kleinwagen übrigens recht gut.
Die Produktion des „Tigra“ erfolgte von 1994 bis 2001, insgesamt verließen gut 250.000 Einheiten vom Band.

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~ von opabo - 27. Oktober 2018.

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