Opel-Klassiker: Omega B

Der Anfang 1994 runderneuerte „Omega“ brachte im Vergleich zum halbwegs erfolgreichen Vorgängermodell einige Änderungen. Er war eleganter, bot mehr Platz, fuhr sparsamer und war umfangreicher ausgestattet als sein Vorgänger. Zudem übernahm der „B“ nach dem gleichzeitigen Produktionsende des Opel-Klassikers „Senator“ automatisch die Position als neues Opel-Spitzenmodell.
Gute Voraussetzungen also für einen im Vorgänger-Vergleich noch besseren Absatz. Doch trotz guten neun Jahren „B“-Bauzeit blieben dessen Verkaufszahlen niedriger. Woran lag’s? Image? An der Motorisierung jedenfalls nicht, denn obwohl jetzt extrem aufgemotzte „Evo“- oder gar „Lotus“-Varianten fehlten, kam der „B“ immerhin in mehreren V6-Motorvarianten, deren stärkste es auf gute 240 Spitze schaffte.
Für eine dynamische Fortbewegung definitiv ausreichend, wozu auch der Hinterradantrieb passte. Problem: ein „Omega“ wurde vom Käufer kaum als (wenigstens potenziell) sportliches Modell, sondern eher als zuverlässige Familienkutsche wahrgenommen. Entsprechend hochanteilig verkauften sich ja auch die Caravan-Versionen.
Mitte 2003 lief die „Omega“-Produktion aus, Nachfolger wurde der „Signum“ – und der floppte dann richtig.
Gut ausgestattete / erhaltene gebrauchte „B“ erhält man Stand heute immer noch ziemlich günstig.

~ von opabo - 15. September 2018.

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