Opel-Klassiker: Vectra (B) i500

In den Neunziger Jahren existierte eine Zeit lang der „Super-Tourenwagen-Cup“ (STW), eine seitens Herstellern wie auch Fahrern namhaft besetzte Rennserie. Opel war natürlich auch am Start, auf die Piste kamen dabei modifizierte „Vectra (B)“ . Die Rüsselsheimer schlugen sich achtbar: von den 101 Rennen gewannen sie immerhin 15, den Gesamtsieg allerdings nie.
Etwas Renn-Glanz übertrugen sie jedenfalls auf das doch eher biedere Serienmodell. Zusammen mit Haustuner Irmscher poppte man den serienmäßigen 2,5-Liter-V6 etwas auf und verfrachtete ihn in eine optisch deutlich auf b r e i t getrimmte sowie etwas tiefer gelegte „Vectra“-Karosserie. Ein Sportgetriebe gab es leider nicht.
Im Innenraum tat sich – abgesehen von den üblichen Sportsitzen – nicht viel, die Ausstattung war insgesamt aber ziemlich gut.
Das mit „i500“ betitelte Resultat hatte immerhin 195 PS und fuhr fast 240 Spitze. Damit kommt man auch heute noch durch… Preislich lag der „i500“ mit gut 60.000 DM allerdings auch deutlich über dem Basismodell.
„i“ stand übrigens für Irmscher, „500“ für die geplante Stückzahl, es wurden aber mehr. Bereits vor dem Ende der „B“-Baureihe 2002 wurde die Produktion des „i500“ eingestellt. Heutige Marktpreise für gut oder besser erhaltene Exemplare sind aufgrund der limitierten Anzahl schwer zu schätzen, Fahrzeuge für Bastler findet man aber immer noch sehr günstig angeboten.

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~ von opabo - 23. Juni 2018.

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