Opel-Veredler: Keinath

Im Spätsommer 1981 präsentierte Opel die dritte Baureihe des Opel-Klassikers „Ascona“, wichtigster Unterschied zum Vorgänger war der Frontantrieb. Auf der Frankfurter IAA folgte kurz darauf die Präsentation einer Cabrio-Studie des Modells. Zu einer offiziellen Werksversion kam es nicht, allerdings entstanden durch zwei externe Unternehmen doch „Ascona“ -Cabriolets: eine Version durch Hammond & Thiede, eine andere durch die Firma Keinath.
Letztere war ursprünglich eine große, im schwäbischen Dettingen ansässige Opel-Vertretung. Die unverwirklichte IAA-Studie sorgte aber offenbar als Initialzündung für einen kleinen eigenen Auto(um)bau. Vom „Ascona“ entstand zunächst das „KC3“ -Cabriolet, welches ab Frühjahr 1983 erhältlich war. Es folgten der „KC5“ auf „Monza“ -Basis und ebenfalls ‚oben ohne‘. Zudem baute die Firma auch einzelne „Senator“ zum Kombi um.
Einer der drei Keinath-Brüder machte sich in den Neunziger Jahren selbstständig und gründete die Marke Keinath nun offiziell. Auf Basis des legendären Opel „GT“ entstand der „GT/R“ – in der Grundform ähnlich, allerdings mit einem kräftigen Opel-V6 motorisiert und luxuriöser ausgestattet. Preis: äußerst stolze 180.000 DM… Es sollen ungefähr zwanzig Fahrzeuge entstanden sein. Der einige Jahre später präsentierte Nachfolger „GT/C“ , ebenfalls auf Opel-Grundlage basierend, schaffte es nicht mehr zur Serienproduktion.
Sowohl das Autohaus Keinath als auch der Hersteller existieren heute nicht mehr.

~ von opabo - 13. Januar 2018.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

 
%d Bloggern gefällt das: