Opel-Klassiker: Omega 3000/24V

Als Opels „Rekord“ -Nachfolger „Omega“ Mitte der Achtziger Jahre auf den Markt kam, hätte vermutlich kaum jemand damit gerechnet, dass von diesem eher konventionellen Obere-Mittelklasse-Modell einige durchaus rasante Varianten folgen würden.
Dabei sind nicht nur Exoten wie die üblichen leistungsgesteigerten Irmscher-Versionen oder gar der Supersportler „Lotus Omega“ gemeint.
Ab 1987 boten die Rüsselsheimer nämlich ihren „Omega 3000“ an. Das Modell hatte den bereits vom „Senator“ und „Monza“ bekannten Dreiliter-Sechszylinder verbaut, der nicht gerade dem neuestem Stand der Motorentechnik entsprach. Dessen heutzutage kaum vom Hocker reißende 170 PS (Kat-freie Version) brachten den „3000“ aber tatsächlich auf gut 220km/h Spitze, womit er zum damals schnellsten Opel-Serienauto avancierte.
Offenbar war das Opels Ingenieuren noch nicht genug. Denn zwei Jahre später folgte der „Omega 3000 24V“ , dessen Motor deutlich überarbeitet worden war. Zylinderkopf aus Alu, Vierventiltechnik und vor allem das neue „Dual Ram“ -System sorgten für eine nette Leistungserfrischung. 204 Pferde sowie ein in niedrigen Drehzahlen besseres Drehmoment waren die Folge dieses zweistufig geschalteten Saugrohrsystems.
Das war schon mal eine Ansage, denn die Limousinenversion schaffte damit gut 240 Spitze – das war auf Augenhöhe mit z.B. einem Porsche 944! Die Kombiversion brachte es immerhin auch noch auf 230km/h.
Die Produktion des „24V“ lief 1993 aus. Gebrauchte Fahrzeuge gibt es immer noch vergleichsweise günstig, wenngleich meist mit hohen Laufleistungen.

~ von opabo - 2. September 2017.

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