Opel-Exoten: Irmscher Omega C40 E

Mitte der Achtziger Jahre löste Opels „Omega“ den hauseigenen Langzeit-Klassiker „Rekord“ ab  – eine kleine Rüsselsheimer Zeitenwende. Und obwohl (oder weil) der „Omega“ äußerlich eher unspektakulär daherkam, gab es von diesem Modell gleich mehrere aufgepeppte Versionen verschiedener Anbieter.
Eine der exotischsten war sicher der von Opels Haus- und Hoftuner Irmscher angebotene „Omega C40 E“ . Hierbei handelte es sich um einen im Fahrwerks- und Motorenbereich erheblich sportlicher ausgestatteten Kombi, eigentlich eine Mischung aus „Omega“ und „Senator“ (von welchem es nie eine serienmäßige Kombiversion gab). Das Innere des „C40 E“ bekam natürlich auch einige Extras spendiert, unter anderem Teilleder und Wurzelholzelemente.
Der in der Serienversion bei Familien und Handwerkern recht beliebte „Omega“-Caravan wandelte sich dank Irmscher trotz Automatikschaltung nun allerdings zu einem leibhaftigen (aber komfortablen) Renner, der –  ebenfalls heckangetrieben – in die Region eines BMW „M5“ vorstieß. Mit bärigen knapp vierhundert Newtonmetern Drehmoment sowie 250 km/h Spitze dürften entfesselte „Omega C40 E“ denn auch so manchen Sportwagenfahrer höchst unangenehm überrascht haben.
Anfang der Neunziger Jahre wurde Irmschers Geschoss nur noch vom abermals deutlich leistungsgesteigerten „Lotus Omega“ getoppt, welcher allerdings nur als Limousine erhältlich war.

~ von opabo - 25. März 2017.

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