Opel-Design: Alligator-Haube

In den Dreißiger Jahren präsentierte Opel mehrere Modelle, die sich sehr erfolgreich verkauften, unter anderem den 1935 eingeführten „Olympia“ . Dieser spätere Opel-Klassiker ging als erstes einheimisches Großserien-Auto mit selbsttragender Ganzstahlkarosserie in die deutsche Automobilgeschichte ein.
Drei Jahre darauf brachten die Rüsselsheimer eine unter anderem im Karosseriebereich überarbeitete neue Version des Modells auf den Markt, auch als „OL38“ bekannt. Auch dieses Modell wies eine bis dato hierzulande nicht bekannte Neuerung auf, wenngleich sie weniger umwälzend war. Denn der 38er-„Olympia“ kam nicht mehr mit der seit Jahrzehnten üblichen zweiflügeligen, am Mittelscharnier aufgehängten Motorhaube daher, sondern mit einer Motorhaube, welche sich am Stück weit nach hinten aufklappen ließ.
Und was heute bei so gut wie jedem Automobil normal und nicht der Rede wert ist, erhielt damals gar noch einen eigenen, durchaus prägnanten Namen: „Alligator-Haube“ . Der wenig später neu eingeführte und ähnlich erfolgreiche „Kapitän“ bekam auch so ein Maul verpasst.
Inwieweit sich der Absatz dieser beiden Modelle in (sub)tropischen Feuchtgebieten durch diese Neuerung steigerte, ist leider nicht bekannt.

 

~ von opabo - 29. Oktober 2016.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

 
%d Bloggern gefällt das: