Opel-Werke: Wien-Aspern

Ende der 70er Jahre entschied sich Opels Mutterkonzern General Motors, in Aspern (gelegen im Wiener Bezirk Donaustadt) ein neues Motoren- und Getriebewerk zu errichten. Die offizielle Werkseröffnung erfolgte im Oktober 1982, die Jahresproduktion war zunächst auf 230t Motoren bzw. 250t Getriebe ausgelegt.
Das Werk wurde immer mal wieder ausgebaut und modernisiert, des öfteren wechselte die Firmierung; inzwischen lautet der Firmenname Opel Wien GmbH.
In Aspern wurden bis Ende 2015 knapp vierzehn Millionen Motoren bzw. vierundzwanzig Millionen Getriebe produziert. Darunter auch verschiedene Versionen der „Ecotec“ -Motorenreihe, Flüssiggasmotoren sowie die ersten automatisierten Sechsgang-Getriebe. Laut Eigenangaben fährt ungefähr die Hälfte der europäischen GM-Fahrzeuge mit Getrieben aus Aspern herum, Tendenz steigend.
Naturgemäß gehen alle hier gefertigten Komponenten zur weiteren Verbauung in den Export. Etwa die Hälfte landet in Zaragoza/Spanien, Standort des größten Opel-Werks überhaupt. Ein Viertel gelangt zu deutschen Werken, der Rest geht nach Polen, England sowie zu internationalen GM-Produktionsstätten in Südkorea, Argentinien, Mexiko oder den USA.
Laut „Salzburger Nachrichten“ soll die Motorenproduktion am Standort 2018 auslaufen und vermutlich nach Ungarn verlagert werden, die aktuell 1800 Mitarbeiter werden dann wohl ausschließlich Getriebe herstellen.

~ von opabo - 24. September 2016.

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