Opel-Rennsport: ITC-Gesamtsieg 1996

Bereits seit Beginn der 70er Jahre gab es in Deutschland eine Rennserie für seriennahe Tourenwagen, genannt „Deutsche Rennsport-Meisterschaft“ (DRM). Ab 1984 nannte sich das Ganze „Deutsche Tourenwagen-Meisterschaft“ (DTM). Die steigenden Kosten für die antretenden Teams und das stagnierende Zuschauerinteresse erzwangen in den 90er Jahren eine internationale Ausweitung der Rennserie, konnten das Aus aber dennoch nicht verhindern.
Das war besonders für Opel recht unerfreulich, denn gerade in den letzten Jahren der DTM/ITC („International Touring Car Championship“) hatten sich die Rüsselsheimer zunehmend als Mitfavoriten etabliert. In der inzwischen technologisch recht anspruchsvoll gewordenen Rennserie hatte Opel mit den eingesetzten „Calibra V6 4×4“ einen echten Kracher am Start.
Die Renn-Calibras waren etwas leichter als ihre Serien-Verwandtschaft, hatten allerdings Motoren mit knapp 500 PS unter der Haube. Zudem waren sie mit sequentiell schaltbarem Sechsganggetriebe, Kohlefaserbauteilen, Spezialbremsen usw. usf. ausgestattet.
In der (leider) letzten ITC-Saison 1996 errang Manuel Reuter mit seinem nach dem Sponsor benannten „Cliff-Calibra“ den Gesamtsieg der Klasse 1 und durfte sich fortan „Tourenwagen-Weltmeister“ nennen. Opel gewann zudem die Markenwertung.
Reuters Siegerfahrzeug tritt heutzutage bisweilen noch bei Oldtimerrennen auf.
Videolink: Verschiedene Eindrücke ITC-Serie 1996

~ von opabo - 3. September 2016.

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