Opel-Konzeptfahrzeuge: Commodore A Voyage (1968)

In den 60er Jahren weitete Opel seine Modellpalette deutlich aus, besonders erfolgreich war dabei der Opel-Klassiker „Rekord“. Ab 1967 gab es hiervon eine Art Erweiterungsmodell, den „Commodore“ . Diese Baureihe war ausschließlich mit Sechszylindermotoren versehen und besser ausgestattet.
Allerdings fehlte der ersten „Commodore“-Generation eine Kombiversion. Der Grund ist unklar, vielleicht wollte Opel dem sehr gut laufenden „Rekord“-Kombi „Caravan“ keine hausinterne Konkurrenz machen. Darüber nachgedacht hatten die Rüsselsheimer offenbar schon, denn auf dem Genfer Auto-Salon – immerhin eine der weltweit wichtigsten Automobilmessen – präsentierten sie das Konzeptfahrzeug „Commodore Voyage“ .
Dieser abgesehen vom seitlich aufgeklebten Holzdekor sehr gefällige „Commodore“-Kombi war wohl als eine Art Luxusversion gedacht. Marktumsetzung zur damaligen Zeit schwierig – die ansonsten naheliegende Zielgruppe Handwerker hätte hier vermutlich weiterhin zum „Rekord“ gegriffen.
So blieb es beim Einzelstück. Erst die „C“-Ausgabe des „Commodore“ bot ab 1981 eine Kombiversion an – welche vergleichsweise luxuriös ausgestattet war und, Überraschung,  den Beinamen „Voyage“ erhielt. Tatsächlich verkaufte sich die Kombiversion nur schleppend, im Folgejahr wurde die Modellreihe dann ohnehin komplett eingestellt.

Link: Fotos der Opel-Studie „Commodore A Voyage“

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~ von opabo - 6. August 2016.

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