Opel-Klassiker: Omega A

In den späten 80er Jahren kam es bei Opel zu einer kleinen Zeitenwende, denn der bewährte Modellname „Rekord“ wurde nach 23 Jahren eingestampft. Das Nachfolgemodell wurde 1986 vorgestellt und nannte sich „Omega„. Wie sein Vorgänger war auch der „Omega“ im Bereich Obere Mittelklasse positioniert, parallel wurde weiterhin der hochwertiger ausgestattete „Senator“ produziert.
Der „Omega“ konnte im Antriebsbereich seine Abstammung nicht verleugnen, er fuhr wie sein Vorgänger noch mit Hinterradantrieb. Die Karosserie war aber eine komplette Neukonstruktion und konnte mit dem Cw-Wert von 0,28 eine neue Bestmarke setzen.
Obwohl er optisch eher unspektakulär daherkam, wurde der „Omega“, für den in Rüsselsheim eigens ein neuer Fertigungskomplex errichtet worden war, im Folgejahr gleich zum „Auto des Jahres“ gewählt.
Auch die Verkaufszahlen waren halbwegs gut, was neben dem vergleichsweise günstigen Preis sicherlich an den vielen Motorvarianten lag. Immerhin gab es jeweils mehrere Vier- und Sechszylinderversionen, hinzu kamen noch aufgemotzte „Irmscher“-Derivate. Damit nicht genug: Eine fast vierhundert (!) PS starke limitierte „Lotus“-Variante wies Fahrleistungen auf, die in den Bereich von Supersportwagen kamen.
Opels englische Schwester „Vauxhall“ verkaufte den „Omega“ als „Carlton Mark II„, in Brasilien wurde er zeitversetzt und leicht abgeändert als „Chevrolet Omega“ angeboten.
Die „A“-Reihe erhielt 1990 ein kleines Facelift und wurde 1993 von der gefälligeren „B“-Ausgabe abgelöst, im gleichen Jahr verschwand übrigens der „Senator“ ersatzlos aus dem Opel-Programm.
Gebrauchte „Omega“ sind aktuell sehr günstig zu haben, Fahrzeuge mit Zustand 1 dürften allerdings nicht mehr erhältlich sein. Bisweilen litten die „A“ zudem mit Problemen an der Elektrik.

~ von opabo - 5. Dezember 2015.

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