Opel-Konzeptfahrzeuge: Plexiglas-Super 6 (Dörr & Schreck, 1938)

In den Dreißiger Jahren des letzten Jahrhunderts beschäftigten sich viele Entwickler mit der sogenannten Stromlinienform. Anlass dazu gaben mutmaßlich die ersten fertiggestellten Reichsautobahnen, welche erstmals längere Dauerfahrten mit Höchstgeschwindigkeit ermöglichten. So hatte man festgestellt, dass neben Motorisierung und Fahrzeuggewicht auch die Aerodynamik ganz klar Einfluss auf die erzielbare Geschwindigkeit hatte.
Im Auftrag Georg von Opels fertigte die Frankfurter Karosseriebaufirma Dörr & Schreck 1938 (vermutlich) zwei Aufbauten für den Opel-Klassiker „Super 6“. Diese waren vom Ingenieur und Erfinder Freiherr Reinhard von Koenig-Fachsenfeld entworfen worden und bestanden größtenteils aus Plexiglas.
Das Ergebnis war ein völlig verwandelter „Super 6“, welcher im Aussehen Sportwagen der Sechziger Jahre vorwegnahm. Dieser wunderschön gelungene Stromlinien-Opel lief mit Serienmotor zwanzig Kilometer schneller als das Original, eine andere Version schaffte sogar mit gut 160 km/h ein sattes Drittel mehr.
Der Verbleib der beiden Prototypen ist unklar.
Link: Opel-Stromlinienfahrzeug Super 6 mit Plexiglas-Karosserie von Dörr & Schreck, die Frau neben dem Auto ist vermutlich Irmgard von Opel

~ von opabo - 22. August 2015.

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