Opel-Derivate: Irmscher Inspiro

Besucher des Genfer Autosalons 2002 werden am Stand des württemberger Fahrzeugtuners Irmscher nicht schlecht gestaunt haben. Denn das hauptsächlich als Anbieter von Anbauteilen für Fahrzeuge von Opel und anderen Automobilherstellern bekannte Unternehmen präsentierte dort eine recht gewagte Roadsterstudie, den „Inspiro“ .
Der Name bezieht sich vermutlich auf das lateinische Verb „inspirare“, was so viel wie „einhauchen“ bedeutet. Das ist eher vorsichtig ausgedrückt, denn Fahrer und Beifahrer des dach- und türfreien „Inspiro“ dürften bereits bei niedrigem Tempo ordentlich Zug abbekommen.
Dafür sorgt erstens der Antrieb, nämlich der aus dem „Omega“ bekannte und leicht aufgepeppte Dreiliter-V6 mit 220 PS. Zweitens das dank einer Karosserie aus glasfaserverstärktem Kunststoff sehr niedrige Gewicht von knapp achthundert Kilo. Entsprechend gering ist die maximal erlaubte Zuladung, sie liegt unter zweihundert Kilogramm.
Die „Inspiro“-Optik ist wohl eher Geschmackssache. Das Fahrzeug wirkt irgendwie wie eine krude Mischung aus Smart Roadster und Lotus Seven. Kein Wunder eigentlich, denn letzterer wird von Irmscher seit vielen Jahren als „Irmscher 7“ nachgebaut.
Staunende Blicke en masse auf der Messe, aber zur „Inspiro“-Kleinserie reichte es nicht. Die für einen akzeptablen Preis benötigte Anzahl von Vorbestellungen war wohl zu gering. So blieb die ambitionierte Roadster-Studie ein Einzelstück – allerdings voll fahrbereit und zugelassen.
Video: Irmscher Inspiro in Fahrt

~ von opabo - 22. November 2014.

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