Opel-Klassiker: Commodore „A“ (1967-71)

Mehrere Jahrzehnte lang benannte Opel seine Modelle gerne mit Bezeichnungen aus dem maritimen Umfeld. Der in der Opel-Historie vorerst letzte Vertreter dieser Gattung rollte ab 1967 von den Rüsselsheimer Bändern, genannt Commodore „A“.
An sich war der Commodore nur eine etwas aufgepeppte Version des Rekord „C“, äußerlich ähnelten sie sich ziemlich. Allerdings gab es die Commodores nicht als Caravan-Version, zudem hatten sie im Gegensatz zum „Rekord“ durchweg Sechszylindermotoren unter der Haube. Hubraummäßig bot sich Käufern die Wahl von 2,2- bis hin zu 2,8-Literversionen.
In der Oberen Mittelklasse bedeutete das zur damaligen Zeit schon eine echte Ansage. Deswegen verkauften sich die recht prestigeträchtigen Modelle ganz ordentlich, knapp 160t Einheiten des „A“ rollten insgesamt auf die Straßen.
Außerdem waren sie ein beliebtes Tunerobjekt. Vor allem die von Steinmetz Opel Tuning zum „Muscle Car“ aufgemotzten Commodores lehrten der Rennstrecken-Konkurrenz gerne das Fürchten. Auch bei Rallyes blieben sie jahrelang populäre Fahrzeuge.
Das machte sich sehr gut für Opels Image, welches damals qualitätsbezogen zwar nahezu makellos war, ansonsten aber doch etwas bieder daherkam.

Bild Commodore A

Elegante Sportlichkeit: Opel-Klassiker Commodore A als GS/E-Version

Die „A“-Reihe wurde 1972 von der ähnlich erfolgreichen „B“-Reihe abgelöst.
Ein heutiger „Youngtimer“-Liebhaber bekommt mit einem „A“ ein robust verarbeitetes Fahrzeug ohne konstruktionsbedingte Macken, es gibt auch noch ausreichend viele Exemplare. Einen sehr gut erhaltenen „A“ erhält man allerdings nicht unter zehntausend Euro, die 2,8-Liter „GS/E“-Spitzenmodelle kosten ein paar tausend Euro mehr.
Last but not least: Opels englische Schwestermarke Vauxhall offerierte den „A“ als „Vauxhall Viceroy“ , dessen Produktion fand ebenfalls in Rüsselsheim statt.

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~ von opabo - 24. Mai 2014.

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