Opel-Panoramascheibe: Es werde Licht

In den 50er Jahren des letzten Jahrhunderts war das Automobildesign stark von US-amerikanischen Vorbildern geprägt. So prägten damals etwa Heckflossen, viel Chrom oder auffallend breite Kühlergrille das Aussehen vieler Autos.
Ein weiteres ami-inspiriertes Designdetail fand sich bei einigen Opel-Modellen dieser Zeit: die sogenannte „Panoramascheibe“ . Dabei handelte es sich nicht etwa um ein verglastes Dach, sondern vielmehr um seitlich herumgekrümmte Front- bzw. Heckscheiben.
Das Ganze stellte eher eine ästhetische Maßnahme denn einen praktischen Vorteil dar, die zusätzliche Sicht zur Seite hin war kaum der Rede wert.

Bild Opel Kapitän P1

Opel-Klassiker Kapitän P1 mit vorderer Panoramascheibe

Opel verbaute seine „Panoramascheiben“ ab 1957 im „Rekord P1“ sowie in den „Kapitän“ -Modellen „P1“ und „P2“. Wofür das „P“ stand, kann man sich denken…
Die Panoramamode verebbte bald wieder, auch in der Opel-Historie stellte sie nur eine kurze Episode dar. Ab Mitte der 60er Jahre wurden keine entsprechenden Modelle mehr gebaut.
Erst seit einigen Jahren gibt es wieder Opel-Modelle mit vergrößertem Blickfeld. Die heutigen Panoramascheiben tragen ihren Namen allerdings zu Recht, denn sie sind stark nach hinten verlängerte Frontscheiben. Angeboten werden sie derzeit für den „Astra GTC“ sowie den „Zafira“ – Riesensonnenblende inklusive.

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~ von opabo - 5. April 2014.

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