Opel-Klassiker: Torpedo 6/16 PS

Als direkten Nachfolger des erfolgreichen „Doktorwagens“ kam 1911 der „6/16 PS“ auf den Markt. In der langen Opel-Geschichte war er eines der vielen innovativen Modelle, da er das erste Exemplar von Opels neuer „Torpedo“ -Linie darstellte.
Opels bisherige Automobile waren mehr oder weniger kutschenähnlich geformt gewesen. Doch aufgrund der hohen Besteuerung des Hubraums wollten die Rüsselsheimer künftig Wagen anbieten, welche trotz vergleichsweise geringer Motorisierung ordentliche Geschwindigkeiten leisten konnten.
Die Opel-Techniker machten sich also an die Aerodynamik der Fahrzeuge heran. Die Autos wurden länglicher und abgerundeter, torpedoförmig eben. Ergo wurde aus dem „6/16 PS“ der erste Wagen in der Opel-Geschichte, welchen man gestalterisch als eine harmonische Einheit betrachten kann.
Der „6/16 PS“ war dank neu entwickelter Vergaser ein recht flottes Wägelchen, das immerhin 60 km/h Spitze schaffte. Auch andere Bauteile wie Bremsen oder Federung waren für dieses Modell verbessert oder neu konstruiert worden.
Erhältlich war der „6/16 PS“ als „Doppel-Phaeton“ (also offener Viersitzer), Landaulet und Limousine. Die Preise bewegten sich zwischen 5500 und 7000 Mark. Gebaut wurde er bis 1915, die hergestellte Stückzahl ist nicht bekannt. Als Oldtimer sind sie heutzutage leider extrem selten, vermutlich wurden die meisten Exemplare während des Ersten Weltkrieges vom deutschen Heer requiriert und zuschanden gefahren.

Link: Bildergalerie eines schön restaurierten 6/16 PS Doppel-Phaeton

~ von opabo - 7. Dezember 2013.

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