Opel-Klassiker: Opel Super 6

Nachdem Opel im Gefolge der Weltwirtschaftskrise konsequent auf kleinere Modelle gesetzt hatte, stellte man 1937 auf der Berliner IAA endlich wieder zwei Oberklassemodelle vor: den „Super 6“ sowie den „Admiral“. Beide waren die letzten Opel, die noch den klassischen Pressstahlrahmen mit einer darauf aufgesetzten Karosserie aufwiesen.
Seinen Namen erhielt das Modell durch seinen neu konstruierten Sechszylindermotor, dessen 2,5 Liter immerhin 55 PS und knapp 120km/h Spitze auf die Straße brachten.
Technisch innovativ waren hängende obenliegende Ventile sowie die stirnradgetriebene Nockenwelle, welche für einen besseren Wirkungsgrad und eine längere Lebensdauer des Motors sorgen sollten: fortan entfiel das Zwischengas beim Hochschalten.

Bild: Opel-Klassiker Super 6

Opel-Klassiker Super 6

Der Einstiegspreis lag bei 3350 Mark, werksseitig bot man den „Super 6“ als zwei- bzw. viersitzige Limousine sowie als viertüriges Cabriolet an. Doch etliche Karosseriebaubetriebe produzierten weitere Varianten, hauptsächlich Roadster und Cabriolets.
Obwohl sich der „Super 6“ sehr gut verkaufte, wurde er nur zwei Jahre produziert. Nach 46.453 Exemplaren war Schluss, würdiger Nachfolger wurde der „Kapitän“.

~ von opabo - 10. August 2013.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

 
%d Bloggern gefällt das: